USA Teil 3 – Auf nach Bar Harbor

Leider musste ja das letzte mal mein Blogpost ausfallen, weil ich zu viel Spaß mit einem tollen Hausbeleg in Entwicklungsmethodik hatte, … nicht, aber jetzt gehts weiter. Nachdem wir den Harvard Campus verlassen haben, machten wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Stopp: einem kleinen, idyllischen Hotel an der Felsküste. Dort verbrachten wir einen entspannten Nachmittag und ich die Zeit damit die Brandung zu fotografieren.
Weiter gings am nächsten Tag über eine Küstenstraße, das sogenannte Cape Ann, diverse Örtchen und einige Outlets. Wir haben sozusagen den ganzen Tag im Auto verbracht. Das Sightseeing haben wir, ganz nach der amerikanischen Art, auch von innerhalb der Windschutzscheiben betrieben, und sind einfach an den schönen Villen mit ihren Vorgärten im Schritttempo vorbeigefahren. Entsprechend viel hab ich da auch fotografiert, also gar nicht 🙂

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Dieser Reisetag endete in Brunnswick, wo wir in einem Best Western eincheckten. Das ist eine Hotelkette, die in den USA weit verbreitet ist (das klassische amerikanische Motel eben :)), man kann es da gut aushalten. Beim Reintragen unseres Gepäcks fragten wir die Dame an der Rezeption nach Empfehlungen, wie man den Abend noch verbringen könnte. Um ehrlich zu sein befanden wir uns in the middle of nowhere, also buchstäblich im einzigen Haus an der Landstraße. Nach einigem Überlegen schickte sie uns nach Land’s End. Ja, das heißt tatsächlich so, und das hat auch seinen Grund. Wir fuhren nochmal los und kamen pünktlich zur Dämmerung an unserem Ziel an. Zu verfehlen war es wirklich nicht: das Land hörte einfach auf. Wir waren also am Ende der Halbinsel angekommen, wo wir die Chance nutzten und die Aussicht fotografierten. Was mir dazu besonders in Erinnerung blieb waren die Schnaken – böse Viecher! Nach circa fünf Minuten waren wir alle total zerstochen. Deswegen gibt es von da auch nur ein Bild, aber viel länger hat man es einfach nicht ausgehalten.

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Auf dem Rückweg zum Hotel hielten wir noch an einem Restaurant, wo es großartigen Seafood gab. Es sah aus, als ob sich dort die Einheimischen versammelt hatten, und so schmeckte es auch. Beeindruckend war das Ehepaar am Nebentisch. Sie war bestimmt schon weit über die 80, hatte Hummer bestellt und zerlegte diesen mit einer Selbstverständlichkeit, also wirklich, es sah aus als hätte sie nie etwas anderes getan.

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Das amerikanische Frühstück im Hotel war allerdings etwas gewöhnungsbedürftig. Waffeln und fertig Muffins wurden von Plastiktellern mit Plastikbesteck in einem gefühlt auf 13 Grad runter gekühltem Raum gegessen, in dem in jeder Blickrichtung ein Fernseher hing, auf dem Good Morning America spielte. Der Plastikbecher voll schlechtem Kaffee machte uns nicht wirklich wach, trotzdem packten wir und fuhren los in richtung Bar Harbor.
Auf dem Weg hielten wir an einigen Leuchttürmen, die das Wahrzeichen Maine’s sind. Man hat das Gefühl, das die Leute dort stolz darauf sind, und uns empfingen gutgelaunte Volunteers, die uns gerne etwas über die Geschichte von ‚Permaquid Point‘, ‚Owls Head‘ oder dem Rockland-Lighthouse erzählten.
Nach diesem Weiten Reisetag kamen wir in der Hafenstadt an und nutzen dort die letzten Sonnenstrahlen zum fotografieren am Wasser.

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